Arbeitskreis Schutz durch Nutzung

Die Ziele und Aufgaben der Mitglieder dieses AK bestehen in Aktivitäten und Maßnahmen zur:

  • Untersuchung und Bewertung des Potentials von nachhaltiger Nutzung als Instrument der Erhaltung gefährdeter Arten und Populationen
  • Erarbeitung von Strategien und Programmen zur Anwendung des o.g. Ansatzes
  • Förderung des Verständnisses für den o.g. Ansatz in der Öffentlichkeit
  • Unterstützung der Anwendung des o.g. Ansatzes in geeigneten ZGAP-Projekten

Da wo dieser Ansatz biologisch, ökonomisch, soziokulturell und politisch sinnvoll erscheint – kann er dazu beitragen, entsprechende Schutzprojekte zu stärken.

Einem möglichst kleinen Eingriff in stabile Populationen muss dabei ein möglichst großer positiver, nachhaltiger Schutz-Effekt gegenüberstehen. Entscheidend ist, dass auch die von der angestrebten Form der Nutzung natürlicher Ressourcen in einem Gebiet betroffenen Menschen profitieren und sie daher auf eine ungeregelte bzw. unangepasste Nutzung verzichten (z.B. durch meist auch tierschutzrelevante Wilderei).

Weiterhin soll der AK dazu beitragen, eine abgestimmte Position der ZGAP zur aktuellen Diskussion um verschiedene Formen der Nutzung, des internationalen Handels, deren Regulierung und erforderlichenfalls deren Verbot herbeizuführen.

Dabei wird bedacht, dass ggf. nicht alle bedrohten Arten und nicht alle Regionen der Welt von einem Ansatz "Schutz durch Nutzung" profitieren können, sondern dass dieser Ansatz auch Risiken bergen kann.

Ihr Ansprechpartner

Ralf Lohe
office(at)zgap.de

Für einen telefonischen Kontakt wenden Sie sich bitte an die ZGAP Geschäftsstelle.

Mitglieder des Arbeitskreises

  • Thierry Aebischer
  • Birgit Benzing
  • Frithjof Behlau
  • Thiemo Braasch
  • Lothar Frenz
  • Ralf Lohe
  • Stefan Michel
  • David Pruß
  • Silke Sorge